Kategorie: Aktuelles, Archiv 2015, Archiv früher
Veröffentlicht am: 30. September 2015

BÜRO 4.0 verbessert die Zusammenarbeit im Unternehmen. Ergebnis unserer Kurzumfrage

Mit unserer Online-Kurzumfrage zur Relevanz und Bedeutung von BÜRO 4.0 haben wir Meinungen und Bewertungen zu zentralen Punkte gesammelt, die wir hiermit präsentieren. Wir bedanken uns zunächst bei allen Teilnehmern für die offenen und konstruktiven Antworten.

Interessant in der globalen Auswertung ist die durchweg große Übereinstimmung in der Bewertung. Nur in der Frage der Personalentwicklung gibt es eine größere Spreizung der Meinungen.

Vor wenigen Tagen ist eine repräsentative Umfrage bei 5.700 Mitarbeitern in den zentralen europäischen Ländern vom August 2015 veröffentlicht worden, deren Ergebnisse wir gleich mit den von Ihnen gegebenen Daten abgeglichen haben. Unter Berücksichtigung der breiteren Durchschnittsbildungen stimmen diese Ergebnisse mit den von uns erhobenen Daten überein.

Alle Teilnehmer sprechen von der existentiellen bis sehr hohen Relevanz von BÜRO 4.0 für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Genauso eindeutig ist die zeitliche Einschätzung, d. h. der Start von entsprechenden Maßnahmen ist bereits erfolgt oder steht in spätestens 1 – 2 Jahren an.

Mit 95 % liegt die Beschleunigung der Geschäftsprozesse an der Spitze der Bedeutung, gefolgt von der Verbesserung der Datenqualität (85,2 %), der höheren Transparenz (84,8 %) und den erreichbaren Kostenvorteilen (82,6 %).  Auch die weiteren genannten Aspekte von BÜRO 4.0 (Chancen zur IT-Konsolidierung und Unterstützung von Mobilität und Flexibilität) werden in der Bewertung mit knapp 70 % bis ca. 80 % sehr hoch eingeschätzt.

Die größten Chancen von BÜRO 4.0 werden von den Teilnehmern gesehen in den Aspekten Verbesserung des Kundenservice (84,4 %), der höheren Flexibilität (82,6 %) und der Reduktion von Fehlerquellen (79,4 %).

Für uns nicht überraschend aber sehr wichtig in der Feststellung ist, dass in der Verbesserung der Personalqualifikation und der Reduzierung der Mitarbeiterbelastung mit 60,2 bzw. 55,8 % die geringsten Chancen gesehen werden. Dazu passt allerdings die 100 %-ige Bestätigung aller Teilnehmer, dass das Vorankommen der Digitalisierung nur bei voller Forcierung durch die Geschäftsleitung funktionieren wird. In unseren Projekten in allen Bereichen müssen wir leider feststellen, dass funktionelle und technische Gesichtspunkte in der Bedeutung für den Erfolg häufig deutlich überschätzt werden. Dagegen wird die Unterstützung der Mitarbeiterentwicklung durch Betreuung und Schulung oft nicht ausreichend betrieben. Auf dieses Missverhältnis können wir das Management nicht deutlich genug hinweisen und entsprechende Maßnahmen in den Projekten einfordern.

Fazit:
BÜRO 4.0 ist vor Allem ein strategisches und organisatorisches Thema und nicht primär technisch zu verfolgen. Gerade auch die ältere Generation der Mitarbeiter ist aktiv am Ausbau ihrer digitalen Kompetenzen interessiert. Die Akzeptanz der zunehmenden Digitalisierung ist durchweg in den Unternehmen gegeben. Ein Warten auf den geeigneten Zeitpunkt für einen Projektstart ist also nicht zielführend.

Bitte verfassen Sie einen Kommentar

Ihr Kommentar wird vor der Freischaltung von uns geprüft.